Kräuter aus dem Garten länger griffbereit halten

Kräuter aus dem Garten länger griffbereit halten

Im Garten beginnt manches Rezept, bevor der Herd angeht: mit einer Handvoll Kräutern, die gerade am besten aussehen. Nicht jede Ernte muss sofort verarbeitet werden, aber auch nicht jedes Kraut mag dieselbe Aufbewahrung. Entscheidend ist, ob es frisch über ein fertiges Gericht kommen oder später mitgekocht werden soll.

Frische Kräuter richtig behandeln

Schnittlauch und Petersilie bleiben im Kühlschrank oft länger frisch, wenn sie ungewaschen in ein leicht feuchtes Tuch eingeschlagen und in eine Dose gelegt werden. Welke oder beschädigte Blätter vorher aussortieren, denn sie bringen in der Aufbewahrung wenig. Was direkt gebraucht wird, erst kurz vor dem Schneiden waschen und gut trocken tupfen.

Überschuss portionsweise einfrieren

Für Suppen, Saucen und Eintöpfe lassen sich fein geschnittene Kräuter portionsweise einfrieren. Kleine Behälter oder eine Eiswürfelform machen es leichter, später nur so viel zu entnehmen, wie in den Topf soll. Für Salate und als frische Garnitur ist die aufgetaute Textur meist weniger passend.

Die Ernte mitnotieren

Eine kurze Gartennotiz kann festhalten, welches Kraut gerade üppig wächst und wofür die eingefrorene Portion gedacht ist. So führt die Spur vom Beet bis zum Rezept, statt dass ein namenloses Kräuterpäckchen im Tiefkühlfach liegen bleibt. Wer regelmäßig schneidet, nimmt lieber kleine Mengen und lässt der Pflanze genug Blattwerk zum Weiterwachsen.